Kia: Im Gelände ist der Sorento Meister
ALLZEIT BEREIT Der Kia Sorento präsentiert sich in der vierten Generation als souveräner Allradler. Ein neuentwickeltes Terrain-Mode-System verhilft dem SUV auf rutschigem Untergrund zu noch besserer Traktion. Das System, das über einen Drehregler in der Mittelkonsole aktiviert und bedient wird, bietet die Einstellungen Snow, Mud und Sand für verschneite, matschige und sandige Untergründe. Mit der […]

Das System, das über einen Drehregler in der Mittelkonsole aktiviert und bedient wird, bietet die Einstellungen Snow, Mud und Sand für verschneite, matschige und sandige Untergründe. Mit der Wahl eines Modus wird automatisch der gesamte Antriebsstrang für das jeweils gewählte Szenario optimiert.
Hybrid-Variante kommt zum Jahresende
Die Benzin-Hybrid-Version des neuen Sorento verfügt serienmässig über eine Sechs-Stufen-Automatik, das Dieselmodell über ein Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe.
Neben diesen beiden Antriebsvarianten ist darüber hinaus zum Jahresende ein Plug-in-Hybrid-Modell des Kia-SUVs angekündigt.
Motordrehmoment auf alle vier Räder
Wer in schneereichen Regionen lebt oder Wintersport betreibt, wird den Schnee-Modus zu schätzen wissen. Er zielt darauf ab, bei rutschiger oder vereister Fahrbahn den Vortrieb zu sichern. Zu diesem Zweck wird das Motordrehmoment begrenzt und so gleichmässig auf alle vier Räder verteilt.
Darüber hinaus wird die Traktion dadurch optimiert, dass das Traktionskontrollsystem bei Bedarf einzelne Räder leicht abbremst. Durch früheres Hochschalten des Getriebes werden in diesem Modus die Motordrehzahlen niedrig gehalten, um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern.
Verzögerte Schaltvorgänge im Matsch
Der Matsch-Modus bietet mehr Traktion und Kontrolle auf Wegen und Feldern, die durch Nässe aufgeweicht oder mit Schlamm bedeckt sind. Erreicht wird die bessere Fahrbarkeit durch leicht verzögerte Schaltvorgänge, einen gleichmässigen Einsatz des Motordrehmoments durch das Allradsystem und eine stärkere Bremswirkung des Traktionskontrollsystems. Die Kombination dieser Massnahmen trägt dazu bei, dass der Sorento seinen Schwung beibehält, um nicht im Schlamm stecken zu bleiben.
Festfahren verhindert der Sand-Modus
Auf Wegen mit lockerem Sand oder am Strand lässt sich der neue Sorento mit Unterstützung des Sand-Modus sicherer bewegen. Er reduziert das Risiko, dass sich das Fahrzeug festfährt, indem durch späteres Hochschalten höhere Motordrehmomente zum Einsatz kommen, die vom Allradsystem so gleichmässig wie möglich verteilt werden.
Auch in diesem Fall stellt die Traktionskontrolle eine stärkere Bremskraft zur Verfügung, damit bei Bedarf mehr Drehmoment an einzelne Räder geleitet werden kann.
Die Preise beginnen bei 49 950 Franken für das Modell 2.2 Smartstream Diesel mit 201 PS und Acht-Gang-Automatik.