Schweizer Sport: Gleich zwei Siege für Marcel Wolf

Bei wechselhafter Witterung gewann Marcel Wolf in Hockenheim die beiden ersten Rennen zum Renault Classic Cup 2016. Meister Thomas Zürcher brachte einen zweiten Platz heim.   Mit zwei Läufen im Rahmen einer grossen deutschen Breitensport-Veranstaltung startete der Renault Classic Cup in seine Rennsaison 2016. Da sich mit 13 Autos kein eigenes Feld bilden lässt, durften […]

Podium nach dem zweiten Rennen: Thomas Zürcher (2.), Doppelsieger Marcel Wolf, Daniel Borer (3.) und Denis Wolf, der als Vierter ebenfalls einen Pokal erhielt.

 

Mit zwei Läufen im Rahmen einer grossen deutschen Breitensport-Veranstaltung startete der Renault Classic Cup in seine Rennsaison 2016. Da sich mit 13 Autos kein eigenes Feld bilden lässt, durften die Schweizer in der von GT3-Sportwagen beherrschten DMV-GTC mitfahren. War es am Freitag im Training noch trocken, mussten sie ihre zwei halbstündigen Rennen am Samstag auf nasser Bahn absolvieren.

Nicht unerwartet eroberte Titelverteidiger Thomas Zürcher im Clio III RS beide Male den besten Startplatz – doch die Siege holte jeweils Marcel Wolf im älteren Clio Cup II. Im ersten Lauf kollidierte Thomas Zürcher in der ersten Runde mit einem BMW, was einen Achsschenkelbruch an seinem Meisterauto nach sich zog. Marcel Wolf siegte danach mit 8 Sekunden Vorsprung auf seinen Sohn Denis. Beim ersten Start mit einem aus Italien besorgten und daheim in der Garage in Heimberg neu aufgebauten Clio III RS schlug sich der Junior im Nassen also schon beachtlich.

Ungleiches Paar: Die Schweizer bestritten in Hockenheim im DMV-GTC-Feld ihr eigenes Rennen, das Marcel Wolf mit seinem älteren Puzzle-Clio zweimal für sich entschied.
Ungleiches Paar: Die Schweizer bestritten in Hockenheim im DMV-GTC-Feld ihr eigenes Rennen, das Marcel Wolf mit seinem älteren Puzzle-Clio zweimal für sich entschied.

Nachteil auf nasser Piste für Routinier Marcel Wolf
Im zweiten Rennen führte Zürcher bis zur vorletzten Runde vor Marcel Wolf, ehe dieser zubiss. „Ich habe Thomas nervös gemacht und ihn mir zurecht gelegt, um ihn auf Biegen und Brechen auszubremsen“, freute sich der 55-Jährige Garagier danach über das gelungene Manöver. Allerdings gab er zu, dass er im Nassen den Nachteil der nachlassenden 15-Zoll-Reifen und der Bremsen gegenüber den neueren, jedoch 150 Kilo schwereren Autos nicht mehr hatte. Der ebenfalls mit einem Clio III RS in den Cup zurückgekehrte Daniel Borer belegte beide Male den dritten Platz und liegt in der Meisterschaft nach dem ersten Rennweekend an zweiter Stelle hinter Marcel Wolf und vor dessen Sohn Denis.

www.renault-classic.ch
Fotos: Renault Classic Club

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