Müller: Mit Zuversicht nach Marrakesch 🎥

MEXIKO-PECH ABGEHAKT Beim vergangenen Rennen in Mexiko war Nico Müller auf gutem Weg zu ersten Punkten in der Formel E. Diese will der Berner am Samstag in Marokko holen, wo er sich bestens auskennt. Als Achter qualifiziert und als Siebter gestartet, waren die ersten Meisterschaftspunkte im Verlauf des vierten Saisonrennens in Mexico City für Nico […]

Vor vollbesetzten Tribünen in Mexiko wäre für Nico Müller vom reinen Speed her viel möglich gewesen. Die beiden goldenen DS Techeetah, die auf den Rängen 2 und 4 ins Ziel kamen, lagen hier noch hinter ihm (Fotos: Dragon Racing/Jamie Sheldrick).

Als Achter qualifiziert und als Siebter gestartet, waren die ersten Meisterschaftspunkte im Verlauf des vierten Saisonrennens in Mexico City für Nico Müller greifbar nah. Ein Problem in der Software für das Energiemanagement des Penske EV-4 von Geox Dragon Racing bedeutete den Anfang vom vorzeitigen Ende.

Nico Müller: «Im Zweikampf mit Nick de Vries hat das Auto deswegen nicht mehr so gebremst, wie es sollte. Ich war schon fast an ihm vorbei, als ich aufs Gras geriet und es das Auto aushebelte. Darauf prallte ich frontal in die Mauer. Aber es sah schlimmer aus, als es war.»

Die kurze Videosequenz zeigt den Unfall von Nico Müller in Mexiko.

Mehr Glück nach dem 28. Geburtstag?
Das Positive war, dass der am 25. Februar 28-jährig gewordene Berner aus Blumenstein nun die Gewissheit hat, im vorderen Feld mitfahren zu können.

Nico Müller: «Wir konnten ein erstes Ausrufezeichen setzen. Darauf lässt sich aufbauen. Nebst technischen Schwierigkeiten hatten wir bisher auch das nötige Glück nicht auf unserer Seite. Die Formel E ist derart umkämpft, dass man dies als einziges Privatteam – was man nie vergessen darf – braucht.»

Der weite Trip nach Mexiko hat sich für Nico Müller zwar punktemässig nicht ausbezahlt. Er weiss nun aber, was machbar ist.

Erstmals auf bekanntem Terrain
Als nachträgliches Geburtstagsgeschenk wünscht sich Müller am kommenden Samstag nichts mehr als die ersehnten ersten Punkte. Den Circuit International Automobile Moulay El Hassan in Marrakesch kennt er von den Rookie-Testfahrten, wo er vor zwei Jahren mit Audi die absolute Rundenbestzeit erzielt hatte.

Erstmals nimmt er den Circuit in Nordafrika nun rennmässig unter die Räder. Von Montag bis zur Abreise am Mittwochnachmittag («ich verbrachte auch den Geburtstag im dunklen Raum») bereitete sich der Schweizer am Firmensitz in Silverstone im Simulator vor.

Müller fühlt sich daher so gut vorbereitet wie noch nie.

Nico Müller: «Ständig auf neuen Strecken zu fahren, macht die Sache für uns Rookies (zu denen auch Porsche-Pilot Neel Jani gehört, Red.) nicht einfach. Daher ist es gut, nun mal erste Referenzen zu haben. Nachdem wir in Mexiko unsere Pace erstmals zeigen konnten, ist das ganze Team nun voll motiviert und zuversichtlich.»

Live auf zwei deutschsprachigen Sendern
Der fünfte Meisterschaftslauf mit Start um 15 Uhr wird am Samstag, 29. Februar, von 14.25 bis 16.25 mit Vorberichten und anschliessenden Analysen live auf dem Schweizer Sportsender MySports One übertragen. Ebenfalls mit deutschem Kommentar berichtet Eurosport 1 und ARD.

Stand Fahrer nach 4 Rennen Stand Teams nach 4 Rennen

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