Macau: GP-Premiere für Jenzer-Team 🎥

FORMEL 3 UND FIA GT WELTCUP Beim spektakulären GP Macau ist die Schweiz mit Jenzer Motorsport in der Formel 3 und den GT3-Piloten Edoardo Mortara und Alexandre Imperatori vertreten. Die Chancen aufs Podium sind intakt. Das Video in englischer Sprache und historische Szenen erklärt, worum es beim GP Macau geht und warum dieser von seiner […]

Das Video in englischer Sprache und historische Szenen erklärt, worum es beim GP Macau geht und warum dieser von seiner Bedeutung und der Faszination her einzigartig ist.

Zum ersten Mal wird der 66. Macau Grand Prix mit den 380 PS starken Dallara-V6-Rennwagen aus der FIA Formel-3-Europameisterschaft 2019 ausgetragen. So schnell liess sich der 6,1 Kilometer lange Stadtkurs in mehr als sechs Jahrzehnten noch nie umrunden. Im Qualifying erreichten die Schnellsten auf der Lisboa-Geraden Tempi von über 280 km/h und pulverisierten spielend den bestehenden Rundenrekord.

Von Jo Zeller Racing zu Jenzer Motorsport
In der früheren Formel 3 mit Zweiliter-Saugmotoren hielt Jo Zeller Racing jahrelang die Schweizer Flagge hoch. 2019 tut dies erstmals Jenzer Motorsport aus Lyss, das drei Rennwagen einsetzt. Jenzers früherer GP3-Pilot Arjun Maini aus Indien, der mittlerweile in der FIA Formel 2 fährt, kehrt für dieses prestigeträchtige Rennen ins Schweizer Team zurück. Dafür müssen die Berner auf Yuki Tsunoda verzichten, der 2019 einen Sieg errang und in Macau bei einem anderen Team fährt.

Mainis Erfahrung in Macau von 2015 und 2016 zahlte sich im Qualifying bereits aus. Dank der achtbesten Zeit startet er am Samstag aus der vierten Reihe zum Qualifikationsrennen, bei dem die Startplätze für den Grand Prix vom Sonntag ermittelt werden. Da es stets Zwischenfälle mit Gelbphasen und Rennunterbrüchen gibt, ist für Jenzer Motorsport mit ihm alles möglich. Die beiden anderen Jenzer-Piloten starten von weit hinten.

Zwei der blauen Jenzer-Autos auf Zeitenjagd. Auf dem engen Stadtkurs sind Unfälle programmiert (Photo by Joe Portlock).

Mortara strebt den siebten Sieg an
Wie für die Formel 3 ist das Hauptrennen vom Sonntag für die GT3-Sportwagen gleichbedeutend mit dem FIA World Cup. Hier ist die Schweiz gleich mit drei Fahrern vertreten.

Wie seit den Anfängen seiner Automobilsport-Karriere startet Raffaele Marciello unter italienischer Flagge. «Lele» steht mit seinem Mercedes-AMG GT3 auf der Pole-Position zum Qualifikationsrennen. Markenkollege Edoardo Mortara nimmt das Qualirennen am Samstag aus der sechsten und Alexandre Imperatori mit einem Porsche aus der neunten Position in Angriff. Mortara gewann in Macau in der Formel 3 und der GT3 insgesamt schon sechs Mal.

Alle Rennen im Livestream
In der FIA WTCR und den anderen Kategorien gibt es keine Schweizer Beteiligung. Alle Trainings und Rennen können im Internet auf der Homepage oder Facebook-Seite des Veranstalters in hervorragender Qualität im Livestream und auch später auf Youtube (unter «macau grand prix 2019») verfolgt werden. Auf der GP-Homepage ist auch der genaue Zeitplan ersichtlich (MEZ = minus 7 Stunden). Der 66. Macau Grand Prix bildet am Sonntag nach unserer Winterzeit von 8.30 bis 9.30 Uhr den Schlusspunkt – also beste Unterhaltung zum Morgenkaffee…

Zur Abwechslung fährt der in Shanghai heimische Freiburger Alexandre Imperatori auf einem Porsche 911 GT3 unter Schweizer Flagge (Foto: Porsche).

FIA GT World Cup Macau Resultate Qualifikation

GP Macau Formel 3 Resultate Qualifikation

macau.grandprix.gov.mo/en/

 

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