Formel E: Aller Anfang ist schwer

ERSTES AUFEINANDERTREFFEN Bei offiziellen Testfahrten in Spanien kam es zum ersten Aufeinandertreffen der in der Saison 6 engagierten Teams. Dabei verblüffte Nico Müller, während Neel Jani mit Porsche noch viel lernen muss. Das siebeneinhalbminütige Video zeigt den unterschiedlichen Look und den einheitlichen «Sound» aller Formel-E-Autos der sechsten Saison 2019/20. BMW voraus Von Dienstag bis Freitag […]

Das siebeneinhalbminütige Video zeigt den unterschiedlichen Look und den einheitlichen «Sound» aller Formel-E-Autos der sechsten Saison 2019/20.

BMW voraus
Von Dienstag bis Freitag trafen alle zwölf Teams der sechsten Forme-E-Saison 2019/20 mit ihren 24 Fahrern bei den offiziellen Testfahrten auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia erstmals aufeinander. Die schnellste Zeit der drei Testtage – der Donnerstag war für Filmaufnahmen reserviert –  erzielte der Deutsche Maximilian Günther von BMW i Andretti Motorsport.

Nico Müller Drittschnellster
Ein erstes Ausrufezeichen setzte bereits Neuling Nico Müller. Seinen Speed bewies er schon als Audi-Testfahrer mit Bestzeiten bei offiziellen Testfahrten. Mit dem Auto von Geox Dragon Racing aus den USA gelang ihm beim ersten Kräftemessen die drittbeste Zeit. Damit war er auch der Schnellste der vier Schweizer im Feld (Bestzeiten Formel-E-Testfahrten Valencia 2019).

Nico Müller fühlt sich im Auto von Geox Dragon Racing schon sehr wohl. Was seine drittbeste Zeit wert ist, wird man aber erst bei der Rennpremiere im November wissen (Fotos: FIA Formel E).

Premiere für Porsche
Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team waren die Testfahrten die erste Gelegenheit, mit beiden Porsche 99X Electric die operativen Abläufe an einer Rennstrecke zu erproben und zu optimieren. Insgesamt legte Neel Jani 119 Runden (368 Kilometer) zurück, Teamkollege André Lotterer drehte 154 Runden (476 Kilometer).

Das von zwei Unfällen unterbrochene Programm bestand zu grossen Teilen aus Tests von unterschiedlichen Fahrzeugeinstellungen sowie Simulationen von Qualifikation und Rennen. Die Daten werden in den verbleibenden Wochen bis zum Saisonstart bei Porsche Motorsport in Weissach analysiert, um daraus zielgerichtete Schlüsse zu ziehen.

Intensiver Lernprozess
Die Ränge 19 und 22 entsprachen zwar nicht ganz den Erwartungen. Das ebenfalls als Werksteam neu eingestiegene Mercedes Benz EQ Formula E Team klassierte sich mit seinen beiden Fahrern dazwischen und machte auch noch keine grossen Sprünge. Immerhin verfügt Mercedes mit HWA RACELAB als Vorhut schon über eine Saison Erfahrung.

Neel Jani: «Wir haben mit jeder Runde etwas dazugelernt und viele Lösungen gefunden. Gleichzeitig wurden aber auch wieder einige neue Fragen aufgeworfen. Es ist ein sehr intensiver Lernprozess. Die Rennsimulationen waren für uns sehr interessant und hilfreich. Letztlich sind wir aber noch nicht dort, wo wir am Ende sein wollen – zumindest auf dieser Strecke. Dennoch haben wir Fortschritte gemacht, und sind positiv, dass wir daraus für unser erstes Rennen in Riad lernen.»

Der Startschuss zur sechsten jahresübergreifenden Saison fällt am 22. und 23. November mit zwei Rennen beim Diriyah E-Prix in Saudi-Arabien.

Eine Premiere in der Formel E: Mercedes und Porsche zeigen ihre Kompetenz in der E-Mobilität nun auch auf diese Weise.

fiaformulae.com

 

 

 

 

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