Volkswagen: Das ist die Zukunft von ID.
ES GEHT WAS Premieren-Show von Volkswagen beim zweiten ID. Treffen in Locarno. Neben der Offroad-Studie ID. Xtreme wurden weitere Prototypen darunter auch der von Auszubildenden gebaute ID.5 GTX Xcite gezeigt.

Das vollelektrische Konzeptfahrzeug ID. Xtreme (Galerie Mitte) mit Allradantrieb basiert auf dem ID.4 GTX. Das Ergebnis des Projekts ist ein Offroader, der durch sein robustes Erscheinungsbild und sein Leistungsvermögen beeindruckt.
Ein Performance-Antrieb an der Hinterachse sowie Softwareanpassungen am Antriebssteuergerät erhöhen die Systemleistung des Fahrzeugs im Vergleich zum ID.4 GTX um 65 kW auf 285 kW – also um knapp 30 Prozent.
Antriebsbaukasten hat enormes Potenzial
Silke Bagschik, Head of Marketing & Sales und Baureihenleiterin (Galerie oben Mitte): «Der Modulare E-Antriebsbaukasten hat enormes technisches Potenzial. Für viele unserer Kunden ist das Fahrzeug weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Mit dem ID. Xtreme heben wir die Elektromobilität von VW auf ein neues Performance-Level.»
Verbreiterte Kotflügel aus dem 3D-Drucker
Auch von aussen zeigt der VW ID. Xtreme, dass er für jedes Abenteuer im Gelände gewappnet ist. Ein höhergelegtes Rallye-Fahrwerk, 18-Zoll-Offroadräder, ein geänderter Crashträger mit zusätzlichem Frontstossfänger und um 50 Millimeter verbreiterte Kotflügel, die im 3D-Druck gefertigt wurden, verleihen der Studie eine authentische Offroad-Optik.
Im Interieur bietet die Studie diverse Highlights, darunter zahlreiche Alcantara-Applikationen, eine modifizierte Sitzanlage und Elemente in der Akzentfarbe Orange.
Von Enthusiasten für die ID. Enthusiasten
Silke Bagschik: «Der ID. Xtreme ist von Enthusiasten bei Volkswagen nicht nur für ID. Enthusiasten in Locarno gemacht. Wir sind gespannt, wie die Fans der Elektromobilität auf das Fahrzeug reagieren. Auf Basis des Feedbacks unserer Community werden wir entscheiden, wie es mit dem Projekt weitergeht. Ich werde das Projekt demnächst in Amerika präsentieren. Bin auf die Reaktionen dort sehr gespannt.»
Ganzheitliche Mobilität steht im Mittelpunkt
Überraschung Nummer 2: Volkswagen präsentiert beim ID. Treffen erstmals den ID.5 GTX Xcite (Galerie unten) der Öffentlichkeit. Das Fahrzeug ist ein Einzelaufbau von Auszubildenden. Ein Jahr lang haben 14 der besten Nachwuchskräfte unter fachkundiger Anleitung am Projekt gearbeitet.
Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit durch veganes Leder im Innenraum, steht dieses Mal der Gedanke von ganzheitlicher Mobilität im Fokus. Das Showcar basiert auf der Serienversion des ID.5 GTX mit 82 kWh Batterie und einer Maximalgeschwindigkeit von 180 km/h.
Elektrisches Skateboard gehört zur Ausstattung
Für die Akustik ist ein selbstkonstruiertes digitales Soundsystem aus Teilen der Marken Gladen, Musway und Bang & Olufsen mit zehn Lautsprechern, einem Subwoofer und 2000 Watt Gesamtleistung an Bord.
Ein Highlight versteckt sich im Kofferraum: Das elektrische Skateboard Teamgee H5 ist das perfekte Teil für die letzten Meter vom Parkplatz bis zum Ziel.
Positive Reaktionen von Teilnehmern und Publikum
In Locarno gab es viel zu sehen und in Fachvorträgen über die Zukunft von ID. zu hören. Das Treffen von und für Fans der Elektromobilität könnte nach Vorbild des GTI-Treffens am Wörthersee zum grünen und nachhaltigen Treffen für Elektromobilität werden. Bleibt die Frage, wird es 2023 ein drittes Treffen geben.?
Silke Bagschik: «Die positiven Reaktionen der Fahrerinnen und Fahrer und des Publikums haben gezeigt, dass ID. ein wichtiges Thema ist. Wir sind sicher wieder dabei. Ideen für neue Modelle oder Varianten haben wir genug.»
Man darf gespannt sein.